Förderung des Bundes und des Landes
Neben der DFG gehören die Ministerien des Bundes auf nationaler Ebene und die des Landes Nordrhein-Westfalen zu den wichtigsten Fördermittelgebern. Bund und Land adressieren förderpolitisch in erster Linie aktuelle und zukünftige Bedarfe und stellen den Nutzen für die Gesellschaft in den Mittelpunkt ihrer Forschungsförderung. Daher fördern sie über kompetitive, thematische Ausschreibungen primär anwendungsorientierte Verbundprojekte.
Ministeriale Förderung
Die ministeriale Forschungsförderung konzentriert sich auf anwendungsorientierte Projekte, die im Rahmen themengebundener, politisch motivierter Ausschreibungen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz erfolgen und dadurch meist bestimmte Disziplinen bevorzugen.
Üblicherweise laufen die Projekte rund drei Jahre, der finanzielle Umfang variiert jedoch stark zwischen den Ausschreibungen.
Die Antragstellung erfolgt in der Regel zweistufig, häufig mit bereits in der ersten Stufe erforderlicher rechtsverbindlicher Unterschrift der Hochschule; jede Ausschreibung hat eigene Fristen, bei Bundesministerien werden Anträge über das Portal easy-Online eingereicht.
Die Begutachtung übernehmen meist inter- oder transdisziplinär besetzte Gremien, die weniger die fachspezifische Bedeutung und stärker den potenziellen gesellschaftlichen Nutzen des Vorhabens bewerten.
Ministeriale Fördergeber

Erfahrungsgemäß kommt dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) eine besondere förderpolitische Bedeutung an der TU Dortmund zu.
Informationen zu laufenden Ausschreibungen erhalten Sie über die Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes. Im Förderkatalog des Bundes finden Sie eine umfassende Datenbank geförderter Projekte.
In NRW unterstützt das Ministeriums für Kultur und Wissenschaft (MKW) die Forschung mit einem themenoffenen Programm, das freie, wissenschaftsgetriebene Forschung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen stärkt. Das Programm umfasst verschiedene Fördermaßnahmen in den Handlungsfeldern Forschungsprofile, Vernetzung, Transfer und Vision.
Das EFRE-Projekt in NRW ist Teil des EFRE/JTF-Programms 2021–2027, das mit EU- und Landesmitteln innovative, nachhaltige und anwendungsorientierte Vorhaben in Wissenschaft, Wirtschaft und Regionen unterstützt und so zur Stärkung der Forschungsinfrastruktur, des Wissenstransfers und der Innovationsfähigkeit in Nordrhein-Westfalen beiträgt.
Die wichtigsten Themenfelder sind Innovation und Forschung, Gründung und Digitalisierung, Klimaschutz und Klimaanpassung, Stadt und Region, Transformation in Kohleregionen sowie Strategische Technologien, über die Forschungsinfrastruktur gestärkt, Wissenstransfer gefördert und damit die Forschungsförderung in NRW gezielt unterstützt wird.
Förderdatenbank
- In der Förderdatenbank des Bundes ist eine zentrale Online-Informationsquelle, die einen Überblick über staatliche Förderprogramme von Bund, Ländern und der Europäischen Union gibt.




