Forschung fördern am Mittag
Mit der Reihe „Forschung fördern am Mittag“ bietet das Referat Forschungsförderung ein Forum für Themen rund um Ihre Forschung – für einen Dialog zwischen Forschenden, Verwaltung und Wissenschaftsmanagement. In den einzelnen Veranstaltungen können Sie sich über Querschnittsthemen und Rahmenbedingen für Ihre Forschungstätigkeit informieren und mit den Teilnehmenden diskutieren.
Die Termine finden dienstags von 12:15 - 13:15 Uhr online statt.
Termine
Vom Fiasko zur Erkenntnis: Wie gehen wir mit Misserfolgen in der Wissenschaft um?
Was passiert, wenn Experimente scheitern, Anträge abgelehnt werden oder Projekte nicht so verlaufen wie geplant? Wie prägen solche Erfahrungen unseren Blick auf uns selbst und unsere Arbeit? Und was wäre möglich, wenn wir Misserfolge nicht nur als Rückschlag, sondern auch als Lernmoment begreifen?
In dieser interaktiven Veranstaltung laden wir Wissenschaftler*innen aller Karrierestufen ein, den eigenen Umgang mit Fehlern und Rückschlägen zu reflektieren. Interaktive Formate und kurze Impulse bieten Raum, eigene „Top & Flop“-Momente zu betrachten, Erfahrungen auszutauschen und neue Perspektiven auf Scheitern zu entwickeln.
Wir suchen aktive Teilnehmende, die bereit sind, sich einzubringen und gemeinsam darüber nachzudenken: Wie können wir eine Haltung entwickeln, in der auch Fiaskos Teil wissenschaftlichen Lernens sein dürfen?
Moderation:
Dr. Maria Verena Peters
Dr. Sibel Vurgun
In dieser Veranstaltung erwartet Sie ein kompakter Mix aus Input und Austausch: Nach einer kurzen Einführung zu CoARA und der Umsetzung an der TU Dortmund folgt ein Impuls zur Rolle von Diversität bei Publikationen und Forschungsoutputs. Es folgt ein Erfahrungsbericht zum Umgang mit dem narrativen DFG-CV bei der Antragstellung. Die Veranstaltung schließt mit einer offenen Diskussionsrunde, in der Ihre Fragen und Perspektiven im Mittelpunkt stehen.
Die Reform der Forschungsbewertung gewinnt zunehmend an Bedeutung – nicht zuletzt durch CoARA und die Einführung narrativer Lebensläufe bei der DFG. Im Zentrum steht dabei ein Perspektivwechsel: weg von rein quantitativen Publikationsmetriken hin zu einer ganzheitlicheren Darstellung wissenschaftlicher Leistungen.
Ein wichtiger Aspekt ist die zunehmende Anerkennung der Diversität von Publikationsformaten. Neben klassischen Fachartikeln rücken auch andere Forschungsoutputs wie z. B. Datenpublikationen stärker in den Fokus.
Die Veranstaltung beleuchtet diese Entwicklungen und zeigt, welche Chancen und Herausforderungen sich daraus für Forschende ergeben – insbesondere im Kontext von Förderanträgen und wissenschaftlichen Karrieren.
Gäste:
Dr. Katrin Höhner, CoARA-Beauftragte und stellvertretende Bibliotheksleitung für forschungsnahe Dienste der Universitätsbibliothek, TU Dortmund
Moderation:
Dr. Ronja Scholz, Referentin Forschungsförderung mit Schwerpunkt Exzellenzstrategie, Referat Forschungsförderung, TU Dortmund
In der Veranstaltung diskutieren Wissenschafter*innen, Mitarbeiter*innen und Teilnehmer*innen der TU Dortmund Digital Humanities als Begriff, Forschungsfeld und Methodenrepertoire.
Digital Humanities – hinter diesem Begriff verbirgt sich ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das geisteswissenschaftliche Fragestellungen mit digitalen Methoden verknüpft, um neue Perspektiven zu eröffnen. Entsprechend vielschichtig sind die damit verbundenen Themen. Im Rahmen unserer Veranstaltung diskutieren wir mit Wissenschaftler*innen, Mitarbeiter*innen und Interessierten der TU Dortmund über Digital Humanities: Was sind gängige Methoden und Fragestellungen? Wo lauern Fallstricke? Welche Unterstützungsangebote gibt es? Im Rahmen eines offenen Erfahrungsaustausches gibt es ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen zu aktuellen und zukünftigen Entwicklungen
Gäste:
Daniel Jach, Universitätsbibliothek, TU Dortmund
Moderation:
David Ellerbrake und Dr. Darius Harwardt, Referat Forschungsförderung
Die Veranstaltung vermittelt einen kompakten Überblick über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Begutachtungs- und Förderkontext deutscher Förderorganisationen. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen des digitalen Wandels und generativer KI auf wissenschaftliche Begutachtungsverfahren sowie die damit verbundenen Rahmenbedingungen, Chancen, Risiken und Herausforderungen. Ergänzend werden Positionen weiterer deutscher Fördergeber und mögliche Formen der KI-Nutzung in Begutachtungsverfahren an der TU Dortmund aufgegriffen.
- Überblick über den Einsatz von KI im Begutachtungs- und Förderkontext deutscher Fördergeber
- Aktuelle DFG-Regelungen zur unterstützenden KI-Nutzung in der Begutachtung
Anforderungen an Vertraulichkeit, Transparenz, Qualitätssicherung und Verantwortung beim KI-Einsatz - Positionen weiterer deutscher Fördergeber, insbesondere der VolkswagenStiftung
Chancen, Grenzen und Risiken generativer KI in Begutachtungsprozessen sowie mögliche Perspektiven an der TU Dortmund
Moderation:
Dr. Felix Stehle, Referat Forschungsförderung



