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Spitzenniveau – Standortübergreifend – Strukturbildend

Sonderforschungsbereiche (SFB) und Transregios (TRR)

Sonderforschungsbereiche (SFB) und ihre ortsverteilte Variante Transregio (TRR) stellen die prestigeträchtigste (Regel-)Förderung der DFG dar. Sonderforschungsbereiche sind große, auf bis zu 12 Jahre angelegte, themenoffene und disziplinenübergreifende Forschungsverbünde, die den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine längerfristige Auseinandersetzung mit innovativen, grundlagenorientierten Fragestellungen erlauben. Ein Sonderforschungsbereich ist eine Auszeichnung des internationalen Niveaus der Forschung und fungiert als strukturbildendes Element und Forschungsschwerpunkt der Universität. Der Prozess der zweistufigen Antragstellung dauert etwa 2 Jahre und erfordert ein besonderes Maß an hochschulinterner Abstimmung.

Besonderheiten des Programms

Anforderungen

Das Format Sonderforschungsbereich bzw. Transregio stellt besondere Anforderungen an das interdisziplinäre und fakultätsübergreifende Forschungsprogramm, welches sich aus einzelnen, kohärenten Teilprojekten zusammensetzt, sowie an die Sprecherin bzw. den Sprecher, die/der fachlich besonders ausgewiesen sein muss und über die entsprechende Leitungskompetenz verfügt. Diese Form von Verbundförderung ist einzigartig in ihrer Förderdauer von bis zu 12 Jahren und der beabsichtigten besonderen Bedeutung für die Strukturbildung an der/den antragstellenden Universität/en. Es ermöglicht die Bearbeitung von sehr aufwendigen und anspruchsvollen Forschungsthematiken, die auf besonderen Vorarbeiten und eigenen Ressourcen basieren.

Gelbe Haftnotizzettel, die in drei Reihen à drei Zettel auf eine weiße Fläche geklebt sind © Kelly Sikkema ​/​ Unsplash
Antragsprozesse an der TU Dortmund

Spezifika in der Beantragung von SFB/TRR

Die Beantragung von Sonderforschungsbereichen erfolgt in einem aufwendigen zweistufigen Antragsprozess, der eine sorgfältige Abstimmung aller Beteiligten an der Universität erfordert. Insgesamt dauert der Prozess rd. 2 Jahre bis zur Bewilligung. Die Entscheidungen über die Einrichtung werden bei der DFG nur zweimal im Jahr getroffen – Ende Mai und Ende November, daran richtet sich der Zeitplan aus.
Wir bitten um frühzeitige Kontaktaufnahme.

Die TU Dortmund begleitet die Antragstellung von Sonderforschungsbereichen und Transregios und bietet finanzielle Unterstützung bei der Einwerbung. Für die bestmögliche Unterstützung ihrer Forschenden hat die TU Dortmund Antragsprozesse entwickelt.

Antragsprozesse

Serviceleistungen und Ansprechpersonen

Die TU Dortmund unterstützt die Einwerbung von SFBs und TRRs u.a. durch die finanzielle Förderung von Personal zur Vorbereitung einer Skizze sowie für die Erstellung eines Vollantrags. Ergänzend kann für die Erstellung von Vollanträgen eine MERCUR Sprint Förderung beantragt werden.

Das Team der För­der­be­ra­tung im Referat Forschungsförderung koordiniert den gesamten Prozess der Antragstellung und berät und unterstützt Sie bereits bei den strategischen Vorüberlegungen eines Forschungsverbundes. Zu unserem Service gehören:

  • Koordination der Ansprechpartner innerhalb der Universitätsverwaltung 
  • annotierte Templates und Leitfäden
  • Textbausteine zu Querschnittsthemen, wie Forschungsdatenmanagement, Nachwuchsförderung und Chancengleichheit
  • umfassende Beratung in allen Phasen der Antragstellung
  • strategisches Lektorat
  • Unterstützung bei der Planung und Vorbereitung der Vor-Ort-Begutachtungen
Teambild der Förderberatung © OK et al. ​/​ TU Dortmund

Weiterführende Informationen

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.