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Ein großes Spektrum von Fördermöglichkeiten

Stiftungen

Stiftungen ergänzen die Angebote der großen Fördergeber wie DFG, Ministerien und EU. Die Stiftungslandschaft ist sehr heterogen, Stiftungen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Größe und ihres Profils sowie ihres Förderspektrums. So fördert beispielsweise MERCUR ausschließlich Vorhaben der Universitätsallianz Ruhr. Darüber hinaus sind einige Förderformate bestimmter Stiftungen sehr prestigeträchtig – etwa die der Alexander von Humboldt-Stiftung oder der VolkswagenStiftung.

Exemplarische Stiftungen

Stiftungen im Vergleich

Die Stiftungslandschaft kann hier nicht vollumfänglich abgebildet werden. Vielmehr soll die Bandbreite an Fördermöglichkeiten durch einige exemplarische und für die TU bedeutende Stiftungen veranschaulicht werden. Dabei werden ausschließlich fördernde Stiftungen genannt, bei denen die Mittel auf Antrag vergeben werden - orientiert am jeweiligen Stiftungszweck.

Wenn Sie sich für eine Antragstellung bei einer bestimmten Stiftung interessieren oder nach einer geeigneten Förderung für Ihr Vorhaben suchen, wenden Sie sich an das Team der För­der­be­ra­tung.

Eine Reihe von gleich aussehenden weißen Türen © Arek Socha ​/​ Pixabay

Die VolkswagenStiftung versteht sich selbst als Ergänzung zu den „traditionellen“ Fördergebern. Dafür entwickelt sie Formate, die Lücken in der gegebenen Förderlandschaft füllen. So hat sie etwa das erste Format für Nachwuchsgruppenleiterinnen bzw. Nachwuchsgruppenleiter entwickelt.

  • Förderprofil: Die VolkswagenStiftung versteht sich als impulsgebend, risikobereit, grenzüberschreitend und strukturgestaltend. Die neue Förderstrategie ab 2021 konzentriert sich auf drei Profilbereiche "Exploration", "Gesellschaftliche Transformationen" und "Wissen über Wissen - Reflexion und Praxis der Wissenschaften" sowie auf den Schwerpunkt "Wissenschaft in der Gesellschaft".
  • Förderspektrum:
    • Personenförderung (Eigene Stelle von Postdocs, Nachwuchsgruppenleitung, Finanzierung einer Lehrvertretung)
    • (internationale) Forschungsprojekte
    • Wissenschaftliche Veranstaltungen und Konferenzen

Die übergeordnete Zielsetzung von MERCUR ist in der Stärkung der drei UA Ruhr-Universitäten zu sehen. Dies geschieht u.a. durch die Finanzierung von Vorarbeiten für größere Verbundprojekte.

  • Förderprofil:
    • Die Förderung von MERCUR ist themen- und disziplinenoffen.
    • Gefördert werden nachhaltig strukturbildende Vorhaben in For­schung, Lehre und Ver­wal­tung an den drei UA Ruhr-Universitäten mit einer Perspektive für zukünftige gemeinsame Aktivitäten. Dementsprechend sind nur Mitglieder der UA Ruhr-Universitäten antragsberechtigt.
  • Förderspektrum: MERCUR bietet vier Förderformate (mit Eigenanteilen!) an.
    • MERCUR SPRINT unterstützt die Vollantragsphase für einen Sonderforschungsbereich, ein Transregio, ein Graduiertenkolleg oder eine Forschungsgruppe.
    • MERCUR KOOPERATION fördert universitätsübergreifende Projekte, die der Vorbereitung größerer Folgeprojekte dienen.
    • MERCUR EXZELLENZ unterstützt den Aufbau eines gemeinsamen Forschungsschwerpunkts oder die Ausarbeitung eines Exzellenzclusterantrags innerhalb der UA Ruhr.
    • MERCUR INNOVATION unterstützt Kooperationsvorhaben innerhalb der UA Ruhr, die in den Bereichen Lehre, Verwaltung oder Transfer angesiedelt sind.

Anders als die VolkswagenStiftung und MERCUR weist die Deutsche Bundesstiftung Umwelt einen starken thematischen Fokus auf.

  • Förderprofil: Die DBU fördert innovative Vorhaben zum Schutz der Umwelt.
    • Reine Grundlagenforschung wird nicht gefördert; die Projekte müssen eine konkrete Umsetzungsperspektive aufweisen.
    • Kooperationen mit mittelständischen Unternehmen sind erwünscht.
  • Förderspektrum:
    • Projektförderung (mit Eigenanteilen!): Es wird sowohl eine themengebundene Förderung (zu definierten Förderthemen) als auch eine themenoffene Förderung angeboten.
    • Personenförderung: Promotionsstipendien

Die Hans-Böckler-Stiftung ist eine gewerkschaftsnahe Stiftung und fördert Forschungsvorhaben zu Themen der Arbeitswelt.

  • Förderprofil: Themenschwerpunkte zur Arbeitswelt und zu Gewerkschaften
  • Förderspektrum:
    • Projektförderung
    • Promotionsförderung
    • Studierendenförderung

Die Fritz Thyssen Stiftung widmet sich der Förderung der Wissenschaft und des wissenschaftlichen Nachwuchses – mit einem deutlichen disziplinären Fokus.

  • Förderprofil: Die Förderprogramme richten sich an die Geistes- und Sozialwissenschaften sowie an die Biomedizin. Die einzelnen Fördermaßnahmen müssen sich immer thematisch auf einen der Förderbereiche beziehen.
  • Förderspektrum:
    • Projektförderung (dabei auch Möglichkeit der Einwerbung der eigenen Stelle von Postdocs)
    • Tagungen
    • Personenförderung: Forschungsstipendien (für Postdocs, keine Pro­motions­finan­zie­rung!)
    • Reisebeihilfen (aber keine Kongressreisen, sondern nur Forschungsreisen, die an ein Projekt angeschlossen sind)
    • Druckbeihilfen (nur für Publikationen, die durch Projekte oder Veranstaltungen entstanden sind, die seitens der Fritz Thyssen Stiftung gefördert wurden)

Die Robert Bosch Stiftung gehört zu den großen, unternehmensverbundenen Stiftungen.

  • Förderprofil: Die Stiftung fördert schwerpunktmäßig in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Globale Fragen. Neben der Antragstellung auf bestimmte Ausschreibungen, werden auch außerhalb davon Projektideen angenommen, sofern sie mit den Förderschwerpunkten einhergehen.

Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung fördert Wissenschaftskooperationen zwischen exzellenten ausländischen und deutschen Forschenden.

  • Förderprofil: Die Förderung richtet sich an exzellente Forschende unabhängig von der akademischen Disziplin.
  • Förderspektrum: Forschungsstipendien und Forschungspreise für Postdoktorand*innen und erfahrene Wissenschaftler*innen
Antragsprozesse an der TU Dortmund

Antragstellung

Vor der Antragstellung sind folgende Aspekte zu beachten:

  • Stiftungen zahlen i.d.R. keinen Overhead.
  • Einige Stiftungen fordern Eigenanteile, weil die Projektförderung nur in einem Zuschuss besteht.
  • Über eine Antragstellung bei einer Stiftung muss die Abteilung Drittmittel-Management und Rechtsangelegenheiten der For­schung“ des Dezernats Finanzen und Beschaffung informiert werden.

Die Erstellung von Drittmittelanträgen folgt an der TU Dortmund Standardprozessen, die sicherstellen, dass Forschende bestmögliche Unterstützung erhalten und Formalia und Fristen erfüllt bzw. eingehalten werden können.

Antragsprozesse

Beratungsangebot

Serviceleistungen und Ansprechpersonen

Das Referat Forschungsförderung bietet ein reichhaltiges Serviceangebot rund um die Drittmitteleinwerbung und Antragstellung an. Bezogen auf Stiftungen berät Sie die bzw. der für Ihre Fakultät zuständige Förderberater/-in gerne

  • bei der Auswahl einer geeigneten Förderung für Ihr Vorhaben,
  • hinsichtlich der spezifischen An­for­der­ungen der jeweiligen Stiftung und
  • durch ein strategisches Lektorat Ihres Antrags.
Teambild der Förderberatung © OK et al. ​/​ TU Dortmund

Weiterführende Informationen

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.