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Forschungs- und Innovationsförderung in gesellschaftlich relevanten Anwendungsfeldern

Förderung des Bundes und des Landes

Neben der DFG gehören die Ministerien des Bundes auf nationaler Ebene und die des Landes Nordrhein-Westfalen zu den wichtigsten Fördermittelgebern. Bund und Land adressieren förderpolitisch in erster Linie aktuelle und zukünftige Bedarfe und stellen den Nutzen für die Gesellschaft in den Mittelpunkt ihrer Forschungsförderung. Daher fördern sie über kompetitive, thematische Ausschreibungen primär anwendungsorientierte Verbundprojekte. 

Ministeriale Förderung

Die Förderung anwendungsorientierter Forschungsvorhaben durch Bundes- und Landesministerien zielt dabei keineswegs nur auf ingenieur- und naturwissenschaftlich ausgerichtete Projekte. Da zum einen die weit gefassten gesellschaftlichen Herausforderungen adressiert, zum anderen oftmals interdisziplinäre Ansätze gefordert werden, richten sich viele ministeriale Förderbekanntmachungen auch an die Geistes- und Sozialwissenschaften in ihrer gesamten Spannbreite.

Im Gegensatz zu anderen Fördergebern sind die ministerialen Ausschreibungen an Einreichungsfristen bzw. Bewertungsstichtage gebunden.

Darüber hinaus können im Rahmen einzelner Förderbekanntmachungen Eigenanteile bzw. spezifische Verbundförderquoten gefordert werden. Das Referat Forschungsförderung berät Sie in enger Abstimmung mit den beteiligten Verwaltungseinheiten auch hierzu.

Das BMBF und andere Ressorts

Fördernde Ministerien des Bundes

Das Referat Forschungsförderung berät Sie grundsätzlich zu Drittmittelanträgen bei allen Bundesministerien. Erfahrungsgemäß kommt allerdings dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine besondere förderpolitische Bedeutung an der TU Dortmund zu.

Die Hightech-Strategie 2025 stellt das ressortübergreifende, strategische Dach der Forschungs- und Innovationspolitik der Bundesregierung dar. Sie adressiert mit den (I) Gesellschaftlichen Herausforderungen, den (II) Zukunftskompetenzen Deutschlands sowie einer (II) offenen Innovations- und Wagniskultur drei zentrale Handlungsfelder. Die Digitalisierung ist als Querschnittsthema in allen drei Feldern verankert.

Logo des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) © BMBF

Aus den drei Handlungsfeldern leiten sich fachliche Rahmenprogramme ab, im Rahmen derer konkrete Förderbekanntmachungen mit folgenden Schwerpunkten veröffentlicht werden:

  • „Gesundheit und Pflege“
  • „Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energie“
  • „Mobilität“
  • „Stadt und Land“
  • „Si­cher­heit“
  • „Wirtschaft und Arbeit 4.0“
  • Die technologische Basis (u.a. Künstliche Intelligenz, Mikroelektronik-Forschung, Kommunikationssysteme der Zukunft)
  • Fachkräfte (u.a. Potenziale digitaler Bildung, Mobilität, Bildung für nachhaltige Entwicklung)
  • Beteiligung der Gesellschaft (u.a. Citizen Science, Mensch-Technik-Interaktion)
  • Wissenstransfer in die Anwendung (u.a. Zukunftscluster-Initiative, Transferinitiative)
  • Unternehmergeist stärken (u.a. Industrielle Gemeinschaftsforschung, Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand, EXIST)
  • Wissens- und Innovationsnetzwerke (Internationale Zukunftslabore, Strategie zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung)

Informationen zu Ausschreibungen und Projekten

Forschung in NRW

Fördernde Ministerien des Landes NRW

Die Landesregierung unterstreicht die Bedeutung der Freiheit von Wissenschaft und Forschung. Ihre Forschungspolitik richtet sie dementsprechend darauf aus, dass Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Zukunftsfelder und Forschungsschwerpunkte weitgehend eigenverantwortlich bearbeiten.

Dessen ungeachtet betont die Landesregierung die Bedeutung der Digitalisierung, um den Wissenschafts-, Innovations- und Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen strukturell zu stärken. Sowohl das MWIDE mit der Digitalstrategie NRW als auch das MKW mit dem Förderprogramm Digitale Hochschule NRW tragen der zukunftsweisenden Bedeutung der Digitalisierung Rechnung.

Spezifische Förderbekanntmachungen des MKW zur Profilbildung der Hochschulen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Antragsprozesse an der TU Dortmund

Antragstellung

Im Falle einer Antragstellung bei Bund und Ländern nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit uns auf, damit wir Sie bestmöglich unterstützen und die Förderrichtlinien vorab für Sie (z.B. auf not­wen­dige Eigenanteile o.ä.) prüfen können. Auch Antragsskizzen müssen oftmals rechtsverbindlich unterschrieben werden. Gerne stehen wir Ihnen bei den universitätsinternen Abstimmungsprozessen zur Seite.

Die Erstellung von Drittmittelanträgen folgt an der TU Dort­mund Standardprozessen, die sicherstellen, dass Forschende bestmögliche Unterstützung erhalten und Formalia und Fristen erfüllt bzw. eingehalten werden können.

Antragsprozesse

Serviceleistungen und Ansprechpersonen

Das Referat Forschungsförderung bietet ein vielfältiges Serviceangebot rund um die Drittmitteleinwerbung und Antragstellung an. Die bzw. der für Ihre Fakultät zuständige Förderberater*in unterstützt Sie mittelgeberübergreifend gerne

  • bei der Auswahl eines geeigneten Förderformats,
  • hinsichtlich der spezifischen Anforderungen des jeweiligen Formats und
  • durch ein strategisches Lektorat Ihres Antrags.
Teambild der Förderberatung © OK et al. ​/​ TU Dortmund

Weitere Angebote und Informationen

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.